

Direkt vom Geschäft aus bin ich mit meinem Bruder zum Rise Against Konzert gedüst und erst mal um die Halle geirrt. Wir kamen später da ich ja an anderer Stelle auch im Namen der Kultur tätig bin. Die Massen waren schon drin und von außen hörte man es rumpeln wie es sich für ein anständiges Melodic Hardcore Konzert gehört. Nach etwas Sucherei, die uns wertvolle Zeit kostete, durch zwei Konstrollen und rein in die Halle. Direkt runter in die Crowd. Denn wer sitzt schon bei Rise Against? Die Ränge waren trotzdem weitestgehend voll. Seit ich Rise Against mal vor lauter Faulheit für günstiges Geld verpasst hatte, habe ich mir vorgenommen auf jeden Fall am Start zu sein wenn sie in der Nähe sein würden und das war dann der 2.3.2012.
Da die Halle dann doch recht groß war, sah man etwas wenig. Aus meiner Position hab ich nur selten mal die ganze Band gesehen. Wir standen im zweiten Drittel was aber voll okay war denn auch dort war gut Bewegung. Circle Pits und Wall of Deaths fanden auch hier statt und es war einfach fett die Lieder mitzusingenschreienbrüllen und dazu ordentlich abzuspacken. So wie das halt ist wenn man seine Lieblingsband endlich mal Live sieht. Rise Against machen ordentlich Dampf, was einen sofort packt. Es kam viel von älteren Platten, was gut gefeiert wurde aber natürlich auch einiges vom neuen Album, das ich nicht so wirklich im Ohr hatte. Wie immer war leider auch hier genau dann Schluss wenn man gerade warm war. Wie auch ein paar Jungs in der S-Bahn richtig bemerkten: Ein sehr cooler Song fehlte: State of the Union. Dafür gabs aber ein grandioses Give it all. Was mir an diesem Abend am besten gefallen hat.
Was bleibt noch zu sagen? Supergeil wars! Nächstes Mal weiter vorne und von Beginn an. Denn die Supportacts Architects und Touché Amore hätte ich schon gern gesehen.
Eine Setlist gabs auch