Mit Straßenmusikfesival habe ich Regen, ungemütlich, Musik nur so mittel assoziiert. Wahrscheinlich war ich damals auch musiktechnisch Hauptsache anders und Hauptsache laut. Dieses Jahr war ich dann mal wieder und es war schön im Park umherzulaufen und in den Menschentrauben zu stehen und den Musikern zuzuhören. Es waren viele Reggae-Flamenco-Jazz Combos und Singer-Songwriter was sich für Straßenmusik natürlich mehr als anbietet und beim Publikum sehr gut ankommt zum einen um entspannt auf der Wiese zu sitzen oder zum Party machen und tanzen. Es gab einige kleine Bühnen und auch auf den Wegen traf man Künstler. So auch Paolo Sgnallini, der aks One Man Band mit Gitarre und “Schlagzeug unterwegs ist. Er wurde dritter.

Über Jammin’ Johnny & The Diskofuckers sagte ein Freund dass sie durchgehend dicht sein müssten und der Sänger dauerheißer ist. Und so war es auch. Eine Spaßband die einfach ihr Ding durchgezogen haben und die Leute zu einer Wall of Death bringen konnten. Sie wurden fünfte und so blieb die zweite Wall of Death leider aus aber es gibt ja noch ein Abschlusskonzert =)

Gewonnen haben dann schlussendlich Microguagua aus Barcelona, die mit Reggae und viel Leidenschaft eine riesige Menschentraube um sich sammelten und auch Am Abschlusskonzert nochmal eine eine super Show hinlegten.

Es gab so viele tolle Künstler dass man das jetzt noch Seitenweise schreiben könnte. Hier jetzt noch paar Bilder.

Jammin’ Johnny & The Diskofuckers

Duo Lame Sonore

Duo Lame Sonore

Ciaan

Ciaan

Abschlusskonzert

http://www.strassenmusikfestival.de/

Paolo Sgallini One Man Band

http://www.myspace.com/paolosgallini

http://www.youtube.com/watch?v=C-mQDf6ZCk0

Microguagua

http://www.myspace.com/colectivomicroguagua

Jammin’ Johnny & The Diskofuckers

http://www.myspace.com/diskofuckers

http://www.youtube.com/watch?v=fsg_CPOuk2w&feature=plcp

Direkt vom Geschäft aus bin ich mit meinem Bruder zum Rise Against Konzert gedüst und erst mal um die Halle geirrt. Wir kamen später da ich ja an anderer Stelle auch im Namen der Kultur tätig bin. Die Massen waren schon drin und von außen hörte man es rumpeln wie es sich für ein anständiges Melodic Hardcore Konzert gehört. Nach etwas Sucherei, die uns wertvolle Zeit kostete, durch zwei Konstrollen und rein in die Halle. Direkt runter in die Crowd. Denn wer sitzt schon bei Rise Against? Die Ränge waren trotzdem weitestgehend voll. Seit ich Rise Against mal vor lauter Faulheit für günstiges Geld verpasst hatte, habe ich mir vorgenommen auf jeden Fall am Start zu sein wenn sie in der Nähe sein würden und das war dann der 2.3.2012. 

Da die Halle dann doch recht groß war, sah man etwas wenig. Aus meiner Position hab ich nur selten mal die ganze Band gesehen. Wir standen im zweiten Drittel was aber voll okay war denn auch dort war gut Bewegung. Circle Pits und Wall of Deaths fanden auch hier statt und es war einfach fett die Lieder mitzusingenschreienbrüllen und dazu ordentlich abzuspacken. So wie das halt ist wenn man seine Lieblingsband endlich mal Live sieht. Rise Against machen ordentlich Dampf, was einen sofort packt. Es kam viel von älteren Platten, was gut gefeiert wurde aber natürlich auch einiges vom neuen Album, das ich nicht so wirklich im Ohr hatte. Wie immer war leider auch hier genau dann Schluss wenn man gerade warm war. Wie auch ein paar Jungs in der S-Bahn richtig bemerkten: Ein sehr cooler Song fehlte: State of the Union. Dafür gabs aber ein grandioses Give it all. Was mir an diesem Abend am besten gefallen hat.

Was bleibt noch zu sagen? Supergeil wars! Nächstes Mal weiter vorne und von Beginn an. Denn die Supportacts Architects und Touché Amore hätte ich schon gern gesehen.

Eine Setlist gabs auch

Rise Against Setlist Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Stuttgart, Germany 2012, Endgame Tour

Letzten Dienstag waren Katzenjammer im LKA in Stuttgart. Ein Freund hatte Karten besorgt. Da ich schon aus viel Richtungen gehört hatte das die Powerfrauen von Katzenjammer eine super Show abziehen, hab ich schnell zugesagt und eine Karte genommen.

Das Konzert war super und man konnte glaube ich selbst wenn man wollte nicht still stehen. Die vier Frauen geben alles, haben Spaß auf der Bühne. Und das kommt auch rüber. Trotz größerer Halle sprang der Funke sofort über. Die Katzenjammer-Frauen kommunizieren viel mit dem Publikum, was Verbundenheit schafft. Man fühlt sich gleich als große verbundene Maße, die zusammen abspackt.

Als die Band fragte wer denn wie zur Location gekommen ist, streckten viele bei den Öffentlichen, worauf einer mit dem Schlachtruf “Oben bleiben!” Was glücklicherweiße nicht in einer Spontan-Demo endete, die dort völlig unangebracht wäre. Stattdessen großes Gelächter.

Auf solchen Konzerten sind dann öfters auch “Erwachsenene” die die abgehende Meute dann immer etwas skeptisch beäugen. Ist ja nicht schlimm. Aber dann sollte man nicht im vorderen drittel stehen und Angst haben, dass es zu laut wird oder man mal angerempelt wird.

Ich möchte jetzt aber nicht so negativ enden. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Sollten Katzenjammer mal in der Stadt sein - hin gehen!

Katzenjammer 8.11. in Stuttgart

                   

Nochmal was von Katzenjammer

Eine Setlist gabs auch

Katzenjammer Setlist LKA-Longhorn, Stuttgart, Germany 2011
Links

Bin dann mal weg…..

Zum zweiten Mal bin ich nun auf dem Summerbreeze. Es ist dort eine sehr entspannte Atmosphäre, nicht nur weil man eigentlich eh nur auf dem Campingstuhl sitzt, Bier trinkt, grillt und richtig gute Bands sieht. Auch weil die Leute dort sehr tolerant sind und nett miteindander umgehen. Man denkt von Metallern ja immer das schlimmste: Böse bis dort hinaus, gewalttätig und sie essen Kinder! =) Ein echtes Phänomen: Auf so einem Festival, wo so viel “böse” Menschen rumlaufen passiert nichts. Es ist ein fröhliches und tolerantes miteinander.

(Foto: ich selbst)

Am Wochenende war das 48er in Herrenberg. Ein Festival das in Richtung Punk, Ska, Reggae, aber auch Metal und Hardrock geht. Auf dem Festival war eine sehr gemütliche Atmosphäre. Es war nicht übermäßig voll und man hatte auf der kleinen Indoorstage wie auch auf der Outdoorstage gut Platz um abzuspacken. Leider gab es ein paar Tonprobleme, die den Irie Revoltės einen kleinen Abbruch taten weil es einfach ein bisschen zu wenig kickte. Trotzdem ein super Gig. Auf der härteren Indoorstage waren auch echt interessante Bands am Start. Alles in allem ein wunderbares kleineres Festival, dass man sich auf jeden Fall für nächstes Jahr vormerken sollte. Bier und Nahrung waren auch sehr bezahlbar. Deshalb starke Empfehlung und Danke für den netten Abend.

Update Hier sind noch ist noch eine Fotosammlung auf Facebook zum Festival. Ich hoffe, ich finde noch ein paar Bilder die ich hier ohne weiters veröffentlichen kann.

Update: Noch ein paar Bilder auf der 48er Seite von Freitag und Samstag

http://48er.com/