Auf Twitter gab es vor kurzem dieses Gespräch von @herrurbach und @metronaut

Bezahlt eigentlich Apple die Leute fürs Applestorecampen? So doof kann doch sonst niemand sein.

— metronaut (@metronaut)

3. Mai 2013

@metronaut wenn man das übrigens aus Protest macht, ist es verboten.

— Stephan Urbach (@herrurbach)

3. Mai 2013

@herrurbach Vielleicht sollte man da mal 1-2 Transparente bei den Fanboys anbringen und schauen was passiert.

— metronaut (@metronaut)

3. Mai 2013

Das trifft einen sehr guten Punkt. Ich weiß nicht wie die Eröffnung des Applestores von statten ging, aber sehr oft campen Fanboys vor den noch geschlossenen Geschäften. Hier wird vielleicht mehr oder weniger für Ordnung gesorgt aber die Camper wurden meines Wissens nicht geräumt. Ganz anderes bei den Occupy-Protesten oder dem Lager der Asylbewerber. Das ging durch alle Medien, was natürlich sehr gut ist. Aber schluss endlich wurden die Camps nach einiger Zeit dicht gemacht. Die Applestore campen nur eine begrenzte Zeit. Nämlich bis zu Eröffnung des Ladens. Aber es scheint doch so als ob es Leuten die “Konsum vollziehen” wollen, weniger Steine in den Weg gelegt werden, wie Aktivisten und Demonstranten die für oder gegen etwas demonstrieren. Mal das Versammlungsrecht außer acht gelassen. Es mmüsste doch unterstützt werden, dass sich Leute für eine Sache angagieren können. Stattdessen werden sie sogar als quasi Staatsfeinde nicht immer gewaltfrei geräumt. “Konsumkinder” dürfen aber campen. Ein kleiner Denkanstoss. Das nächste mal also das Transparent einfach an einer Warteschlange platzieren.

Auf der Insel gibt es Initiativen, Gemüse vor dem Verderben zu retten und damit Sinnvolles zu tun. Die “Gemüse-Retter” wollen Verbraucher damit zum Umdenken bewegen.