Dreharbeiten zu Babydaddy

Das Jahr ist jetzt schon 2 Monate alt und ich muss nun endlich Blogposts loswerden die schon länger im Bodensatz liegen.

Im September 2010 habe ich bei einem Film mitgewirkt. Ich bin normalerweise nicht so der Typ der gern vorne steht aber irgendiwe interessiere ich mich schon sehr lange dafür “wie denn Filme gemacht werden”

In Fabys Blog habe ich gelesen, dass für eine Filmproduktion in Stuttgart Komparsen gesucht werden. Da ich ich zu dem Zeitpunkt (leider) mehrere Tage Zeit hatte, bin ich dann mit einem Freund der, 1. schauspielerisch etwas mehr engagiert und 2. für jeden Spaß zu haben ist, dort hin.

Der Film um den es da ging wird Babydaddy heißen. Christian Ulmen spielt einen geistig zurückgebliebenen Vater auf dem Niveau eines zwölfjährigen, der langsam aber sicher von seiner Tochter überholt wird. Darum spannen sich natürlich einige Probleme in der Beziehung Vater und Tochter aber auch im Umfeld der Tochter.

Die Szenen in denen wir dabei waren spielten in einem Club, in den eine Band spielt und die Tochter und ein anderes Mädel aneinander geraten. Das waren eigentlich die zwei wichtigsten Geschehnisse für die ganze 2 Tage gedreht wurde. Das gibt schon mal ein ganz gutes Bild über den Umfang und en Aufwand der für solche Drehs betrieben wird.

Am Anfang gings erst mal los mit einer kleinen Kostümprobe auch für uns Statisten. Der Kostümbildner war mit den Sachen zufrieden, die ich dabei hatte und so musste ich nicht lange Umziehactions im viel zu kalten Komparsenraum unternehmen. 

Die Arbeit am Set besteht zu einem großen Teil aus warten. Jedenfalls kam es mir so vor.

Was mir sehr gefallen hat und mit was ich gar nicht gerechnet hatte war, dass wir Statisten auch richtige Aufgaben, Gänge und Auftritte bekommen haben und nicht nur als Masse hin und her geschoben wurden.  In einer Szene sollte ich mit einem Mädel an der Bar stehen und reden. Was an sich ja nicht so extrem schwer klingt. In der Realität ist das ja auch relativ machbar wenn man sich nicht ganz dumm anstellt. Aber erst mal in “die Rolle” reinzukommen fiel mir zu Beginn dann doch etwas schwer. Wir haben uns dann am Anfang über reelle Dinge unterhalten und so erfuhr ich dass sie Schauspielschülerin war und die Situation natürlich professionell meisterte. Mit Zeit hatte ich dann den Flow und es lief gut. Was dann irgendwie wesentlich einfacher ging war eine Szene in der ich zusammen mit meinem Kumpel agieren musste. Wir kennen uns schon lange und haben uns gegenseitig irgendwelches verrücktes Zeug an die Backe gelabert.

Ich hoffe man sieht uns mal wie wir uns den Bauch mit Keksen voll schlagen und alkoholfreies Bier konsumieren.

Die Begegnung mit Faby, über dessen Blog ich ja von dem Dreh mitbekommen habe, hat mich wirklich sehr gefreut. In den Drehpausen haben wir uns dann über alles mögliche unterhalten. Echt eine schöne Begegnung. Das war für mich eigentlich das erste Mal jemand den ich nur über das Netz kennen gelernt habe, auch mal im Reallife zu treffen. Er fand es natürlich auch super, dass jemand durch seinen Blog hergefunden hat.

An dieser Stelle herzliche Grüße!!!

Und hier noch ein paar Bilder vom Set

Links:

Fabys Blog

Fabys Bericht zum Filmdreh

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