
Ich habe den Link schon etwas länger in meinen Entwürfen liegen. DRadio Wissen hat vor einiger Zeit eine sehr interessante Serie über Sekretäre in kommunistischen Parteien gebracht. Die Serie porträtiert die Personen in 15 Beiträgen. Von Lenin bis Michail Gorbatschow.
Hier der Beitrag von DRadio Wissen
Vor rund 20 Jahren, an Weihnachten 1991, verkündete der damalige KPdSU-Generalsekretär und sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow seinen Rücktritt von beiden Ämtern - die Sowjetunion zerbrach. Sie war 1922 als “Union der sozialistischen Sowjetrepubliken” (UdSSR) von Wladimir Iljitsch Lenin gegründet worden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war die UdSSR zur Weltmacht aufgestiegen und hatte im “Kalten Krieg” versucht, dem Westen den Rang abzulaufen. Aber Mitte der 1980er Jahre war das Land ökonomisch ausgelaugt, finanziell ruiniert und im militärischen Wettlauf mit den USA unterlegen. Michail Gorbatschow, der im März 1985 KPdSU-Generalsekretär geworden war, leitete unter den Schlagworten “Glasnost und Perestroika” Reformen ein, die schließlich zur Auflösung des Ostblocks und der UdSSR führten.
Das Audio kann auf den Seiten der Beiträge gehört werden
1: Wladimir Illjitsch Lenin
2: Josef Stalin
3: Nikita Chruschtschow
4: Josip Tito
5: Mao Zedong
6: Rudolf Slansky
7: Imre Nagy
8: Fidel Castro
9: Walter Ulbricht
10: Wladislaw Gomulka
11: Erich Honecker
12: Leonid Breschnew
13: Alexander Dubcek
14: Nicolaie Ceausescu
15: Michail Gorbatschow
(Quelle: wissen.dradio.de)
French Press
Hörenswert: 1LIVE - Das Hacker Syndrom
Während der Konflikte des arabischen Frühlings saß Stephan Urbach wochenlang vor seinem Computer in einem unscheinbaren Mietshaus in Berlin-Charlottenburg. Von dort aus unterstützte er per Mausklick die Opposition in Ägypten und Syrien, lud Videos von Demonstrationen ins Netz. Als Teil einer Hackergruppe lieferte er die digitale Infrastruktur, mit der Demonstranten in Krisengebieten Informationen im Netz veröffentlichen können - oft 20 Stunden am Tag, denn das entgegengebrachte Vertrauen verpflichtet. Doch dann wird Urbach selbst zum Opfer seines digitalen Kampfes für Informationsfreiheit. Zu krass sind die Bilder auf seinem Desktop, die Berichte von Freunden, die er noch nie persönlich getroffen hat. Ausgebrannt und depressiv will er sich mit Anfang 30 das Leben nehmen. Statt der Welt zu helfen, braucht er selbst Hilfe und stellt fest, dass er nicht der Einzige ist.
(Quelle: einslive.de)
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